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| + | ====== Acoustic Levitator ====== | ||
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| + | ===== Kurzbeschreibung ===== | ||
| + | ==== Motivation ==== | ||
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| + | Wir kennen zwar alle Schall und wissen, dass wir diesen mit unseren Ohren wahrnehmen können, die wenigsten erinnern sich aber darüber hinaus noch an mehr aus dem Physik-Unterricht. Und das möchten wir mit unserem Projekt ändern - denn Schallwellen werden in vielen Bereichen angewendet und können mehr als im Unterricht vermittelt wird (oder hängenbleibt). Unsere verschiedenen Studiengänge in der Gruppe hatten uns bereits im Voraus für dieses Thema sensibilisiert und spätestens nach beeindruckenden Videos von akustischer Levitation (https:// | ||
| + | ==== Projektidee ==== | ||
| + | Die ursprüngliche Idee war, einen akustischen Levitator vollständig selbst (nach Anleitungen aus dem Internet) zu bauen und diesen dann dem Publikum im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaften 2023 zu präsentieren. In Absprache mit den Lehrenden haben wir uns aber stattdessen für die Weiterentwicklung und Optimierung eines bereits bestehenden Prototypen eines akustischen Levitators einer Gruppe aus dem Projektlabor Wissenschaftskommunikation des Sommersemesters 2020 entschieden ([[user: | ||
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| + | ==== Kurze Erklärung ==== | ||
| + | Levitation beschreibt den Zustand, wenn ein Objekt frei ohne jeglichen Kontakt zu Oberflächen in der Luft schwebt. Ermöglicht werden kann dies unter anderem durch Ultraschallwellen – daher „akustisch“. Bei unserem Levitator werden über gegenüberliegend angeordnete Schalen, die mit 40kHz-Lautsprechern bestückt sind, Ultraschallwellen ausgesendet. Diese überlagern sich zu stehenden Wellen und verändern den Luftdruck an jedem Punkt innerhalb des Raums zwischen den Levitator-Oberflächen. In dem so erzeugten akustischen Feld kann wiederum ein Objekt in der Schwebe gehalten werden. | ||
| + | ===== Kommunikation ===== | ||
| + | ==== Präsentationsform ==== | ||
| + | Unser akustische Levitator ist ein kleines, leicht aufzubauendes Ausstellungsstück, | ||
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| + | ==== Zielgruppe ==== | ||
| + | Unsere Zielgruppe sind neugierige und Wissenschaftsinteressierte Menschen jeder Altersstufe (vielleicht mit Ausnahme von Kindern unter 6 Jahren aufgrund der Gefahr des Verschluckens von Styroporkügelchen). Bei der Ausstellung zeigten sich vor allem physikalisch- und technisch interessierte Menschen besonders begeistert. Trotzdem erreicht der Levitator durch seine Interaktionsmöglichkeit auch Menschen ohne besondere Vorkenntnisse. | ||
| + | ==== Kommunikationsziele ==== | ||
| + | Wir wollen mit unserem Levitator in erster Linie Interesse für Schall und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowie durch das gewählte Beispiel der akustischen Levitation die Neugier an diesem Phänomen wecken. Durch die Interaktion mit dem Gerät hoffen wir, auch Menschen zu erreichen und zu begeistern, die bisher wenig Kontakt mit Physik hatten und Wissenschaft sonst vielleicht nur als abstrakt und fern des alltäglichen Lebens wahrnehmen. Außerdem möchten wir den Blick erweitern für Forschungsfelder und Themen, die im Schulunterricht eher stiefmütterlich behandelt werden. | ||
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| + | ===== Theoretischer Hintergrund ===== | ||
| + | (Ultra-)Schall breitet sich von einer Schallquelle aus als Longitudinal- oder auch Längswelle fort. Das bedeutet, dass Luftteilchen parallel zur Ausbreitungsrichtung des Schalls um ihre Position im Raum schwingen und sich gegenseitig anstoßen. Somit werden abwechselnd Areale mit Verdichtungen (also viele Teilchen auf engstem Raum) und Verdünnungen (also wenig Teilchen auf viel Raum) in der Luft erzeugt – der Luftdruck variiert zwischen den Arealen. | ||
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| + | Treffen mehrere Schallwellen aufeinander, | ||
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| + | Dieser Druckgradient wiederum erzeugt eine Kraftwirkung, | ||
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| + | ===== Bauanleitung ===== | ||
| + | Wir haben den Prototypen einer Gruppe aus dem Sommersemester 2020 als Basis genutzt ([[user: | ||
| + | Um das Modell der vorherigen Gruppe noch ansprechender und interaktiver zu gestalten, sägten wir die ursprünglichen Stützstrukturen ab, erstellten und druckten mittels 3D-Druck neue Schalen, besprühten diese mit Chrom-Lack und bauten eine neue Halterung für den Levitator. Für die Halterung sägten wir einerseits Metallrohre zu Säulen zurecht, die unsere Schalen halten und in denen wir die Kabel von den Lautsprechern zur restlichen Elektronik innerhalb eines Holzgehäuses leiten konnten. Desweiteren bauten wir ein Holzgehäuse aus 2 hexagonalen Platten, die wir gegenüber anordneten, jeweils an den Außenseiten folierten, unsere Technik an den (vorher schwarz bemalten) Innenseiten anbrachten und diese dann mittels extra zugeschnittener und angeschraubter Holzsäulen stabilisierten. Als Abstandshalter und weitere Unterstützung überlegten wir uns rechteckige Holzplatten, | ||
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| + | ===== Probleme, Erkenntnisse und Verbesserungsvorschläge ===== | ||
| + | Da wir ursprünglich einen anderen Zeitplan im Kopf hatten, der eine Präsentation erst im kommenden Semester vorsah, konnten wir einige unserer Ideen für das Modell letztendlich nicht mehr umsetzen - diese könnten aber zukünftig verbessert werden: | ||
| + | * einen dritten Knopf hinzufügen, | ||
| + | * die Bewegung der Objekte im akustischen Feld begrenzen, sodass diese nicht zu den instabilen Rändern gelangen | ||
| + | * die Eigenrotation der Objekte im akustischen Feld begrenzen | ||
| + | * das Modell größer und damit weniger leicht zu übersehen gestalten | ||
| + | * das Modell stabiler gestalten, also z.B. die bisher geklebten Teile fest anbringen und kleine Schönheitsdetails ausbessern | ||
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| + | ===== Quellen ===== | ||
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